A - Heilpflanzen

 
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shaumbra



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BeitragVerfasst am: 01.03.2007, 14:52    Titel: A - Heilpflanzen Antworten mit Zitat
- A -
Deutsche Namen: Lateinische Namen:
Ackerschachtelhalm Achillea millefolium
Adonisröschen Aconitum napellus
Akelei Acorus calamus
Alant Adonis vernalis
Alkanna Aesculus hippocastanum
Aloe vera Agathosma betulina
Ananas Agrimonia eupatoria
Andorn Agropyron repens
Anis Alchemilla vulgaris
Arnika Alkanna tinctoria
Artischocke Allium cepa
Augentrost Allium sativum
Allium ursinum
Aloe barbadensis
Alpinia officinarum
Althaea officinalis
Ammi visnaga
Ananas comosus
Anethum graveolens
Angelica archangelica
Apium graveolens
Aquilegia vulgaris L.
Arctium lappa
Arctostaphylos
Armoracia rusticana
Arnica montana
Artemisia absinthium
Artemisia vulgaris
Asparagus officinalis
Aspidosperma quebracho-blanco
Atropa belladonna
Avena sativa
Azadirachta indica
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madeleine2201
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BeitragVerfasst am: 08.04.2007, 15:41    Titel: Angelika, Angelikawurzel, Engelwurz Antworten mit Zitat
Angelika, Angelikawurzel, Engelwurz

Angelika: "Angelica archangelica L. var. satova (Mill.) Rikli", Würz- und Heilpflanze, Doldenblüter, angebaut in West-, Mittel- und Osteuropa. Genutzt werden Wurzeln und Samen. Angelika-Likör: Gewürzlikör (Bitterlikör) aus Angelikawurzeln und ~samen sowie weiteren Gewürzen mit kräftig vorherrschendem Angelika-Aroma, goldgelb und blank. Mindestalkoholgehalt 30 Vol.-% Angelikaöl: ätherisches Öl, durch Wasserdampfdestillation gewonnen. Aus Angelikawurzel = Angelikawurzelöl, "Oleum Angelicae e radice". Aus Angelikasamen = Angelikasamenöl, "Oleum Angelicae ex semine". Beide Öle sind farblos, später gelblich bis braun werdend, balsamisch, pfefferartig schmecken. In geringen Mengen verwendet für Likör-Essenzen (Chartreuse). Angelikasamen: Würz- und Heildroge, goldbräunliche Samen der Angelikapflanze, 6-9 mm lang, vom Drogenimport- und Großhandel wegen ihrer Aromastoffe als "Semen Angelicae" in geringen Mengen geliefert an Hersteller von Essenzen und alkoholischen Getränken; auch für die Pharmazie. Angelikawurzel: (Syn.:Engelwurz), Würz- und Heildroge, getrocknete Wurzel der Angelikapflanze, außen hellbraun, innen weißgelblich. Vom Drogenimport- und Großhandel als "Radixx Angelicae" in den Handelsformen ganz und geschnitten in mittleren Mengen wegen ihrer Aroma- und Bitterstoffe geliefert an Hersteller von Essenzen, Kräuterlikör und Magenbitter; auch für die Pharmazie.
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madeleine2201
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BeitragVerfasst am: 08.04.2007, 15:43    Titel: Anis Antworten mit Zitat
Der herkoemmliche Anis ist der Samen eines einjaehrigen Doldenbluetlers, der bis zu 50 cm hoch wird, gerippte Staengel und petersilienaehnliche Blaetter hat. Die Samen sind eifoermig und 3-6 mm lang. Anis, botanisch "Pimpinella anisum", ist im Mittelmeerraum beheimatet und mit Kuemmel und Fenchel verwandt. In der Antike kannte man ihn bereits in Aegypten, Syrien, Griechenland und Zypern als Gewuerz- und Heilpflanze. Man verwendete Anis dort vor allem zum Brotbacken und als Gewuerz fuer Wein und Oliven. Und die Aerzte verschrieben ihn gegen Gallenleiden, Husten und Verdauungsstoerungen. Auch heute geht man in der Naturmedizin mit Anis gegen diese Krankheiten vor. Im Mittelalter galt Anis potenzfoerdernd. Vielleicht sind die Samen deshalb auch heute noch ein beliebtes Wuerzmittel fuer alkoholische Getraenke, wie Pernod, Ouzo oder Rake. In der Kueche wird das wuerzige und suesslicharomatische Aroma vor allem bei der Weihnachtsbaeckerei und fuer fruchtiges Kompott geschaetzt, rundet Gemuese, besonders Rotkohl, Moehren oder Kuerbis aromatisch ab. Auch zu Fisch, Gefluegel, Obstsalaten, Sahne-Desserts und fuer Heissgetraenke ist Anis zu empfehlen.
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madeleine2201
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BeitragVerfasst am: 26.06.2007, 15:55    Titel: Anis als Gewürz Antworten mit Zitat
Anis
3-5 mm lange, grünlich-gelbe bis blaugrüne getrocknete Spaltfrüchte der angebauten einjährigen Pflanze "Pimpinella anisum L.". Handelsbezeichnung "Fruchtus Anisi vulgaris" (häufig ergänzt durch Herkunftsbezeichnungen wie türkisch oder spanisch). Handelsformen ganz, gequetscht oder pulverisiert. Vom Import- und Grosshandel wegen seiner Würz- und Aromastoffe geliefert an die Backwaren-, Süsswaren- und Likörindustrie, sowie an Gewürzmühlen und ~packer (Kuchengewürz), auch an die Pharmazie.

Anisette: auch Anis-Likör, Gewürzlikör (Bitterlikör) aus Anis, Anisöl und anderen, den Geschmack abrundenden Zutaten. Wasserhell und blank mit hohem Extraktgehalt durch kräftige Süssung (22-45 g / 100 ml). Alkoholgehalt 30-40 Vol. %.

Anisöl: Ölum Anisi, farbloses, bei 18 Grad C erstarrendes, sehr süss und stark nach Anis riechendes ätherisches Öl, durch Wasserdampfdestillation aus Anisfrüchten gewonnen. Teilweise eingeführt aus Spanien und Ägypten, zunehmend ersetzt durch synthetisches Anethol. Wegen seiner Aromastoffe wird es an Essenzen-,
Lebensmittel- und Spirituosenhersteller geliefert.

Sternanis: engl. Star Aniseed; Gewürz, Sammelfrucht des wildwachsenden immergünen Baumes"Illicium verum Hook", bestehend aus 5-8 mm rotbraunen, sternartig um eine Mittelachse angeordneten Teilfrüchten von 15-20 mm Länge und 6-10 mm Höhe. Im Inneren befindet sich jeweils ein ca. 8 mm grosser elliptischer Same. Die Aromaträger sind die den Samen umgebenden Teile der Frucht. In grösseren Mengen aus China und Indochina eingeführt. Handelsbezeichnung "fructus anisi stellati". Handelsformen ganz (vorwiegend; auf dem Transport grösstenteils zerbrochen), geschrotet und gemahlen. Verwendung in grösseren Mengen durch Hersteller von Essenzen, alkoholischen Getränken (Kräuterliköre), Backwaren und durch Gewürzmühlen. Wird auch in der Pharmazie verwendet.

Sternanisöl: "Oleum Anisi stellati", gelblich, aus Grund seines Gehaltes an Anethol in der Kälte erstarrendes ätherisches Öl, in China und Vietnam aus den zerkleinerten Früchten des Sternanis durch Wasserdampfdestillation gewonnen. Geruch anisartig, intensiv süsser Geschmack. Wird in der Zuckerwarenindustrie, aber auch für Kosmetik und Pharmazie verwendet. Der Import ist zurückgegangen, seit Anethol
preisgünstig angeboten wird.

Anethol: Aromastoff, farblose, bei Raumtemperatur schmelzende Blättchen, wasserunlöslich. Anethol riecht stark nach Anis und schmeckt süsslich. Es oxidiert unter Licht- und Lufteinfluss leicht zu Anisaldehyd und -säure. Hauptbestandteil der ätherischen Anis- und Sternanisöle (80-90%). Es wird daraus durch Ausfrieren gewonnen. Synthetisch hergestelltes Anethol hat die ätherischen Öle stark vom
Markt verdrängt. Es wird als Würzmittel in der Fabrikation von Likör und in der Bäckerei, sowie als Zusatz bei Hustenmitteln verwendet.

Vorkommen
Ursprünglich Ägypten und Kleinasien, heute fast alle Länder, vor allem Spanien.

Verwendung: Milch- und Obstsuppe, süßer Reis, Rotkohl, Obstsalat, süße Soßen, süßer Quark, Pudding und Flammeri, Obst kompott, Weihnachtsgebäck.
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madeleine2201
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BeitragVerfasst am: 12.09.2007, 08:20    Titel: Arnika Antworten mit Zitat
Arnika: wirkt entzündungshemmend und schmerzstillend, ist der Klassiker bei Sportverletzungen, Prellungen, Verstauchungen und blauen Flecken, wird äußerlich als Salbe, Einreibung oder Gel angewendet.

Arnika lässt sich leicht selber herstellen. Nehmen sie eine neutrale fettcreme. arnika blüten trocknen, kleinstampfen und untermischen.
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