S - Heilpflanzen

 
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shaumbra



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BeitragVerfasst am: 01.03.2007, 15:04    Titel: S - Heilpflanzen Antworten mit Zitat
S -
Deutsche Namen: Lateinische Namen:
Sägepalme Saccharomyces cerevisiae
Salbei Salix species
Sanddorn Salvia officinalis
Sandelbaum Sambucus nigra
Sassafras Senecio fuchsii
Sauerampfer Serenoa repens
Schafgarbe Silybum marianum
Schlafmohn Solanum dulcamara
Schlangenholz Sorbus aucuparia
Schlehdorn Symphytum officinale
Schleifenblume
Schlüsselblume
Schöllkraut
Schwarzkümmel
Schwertlilie
Seidelbast
Seifenrindenbaum
Sellerie
Senega
Senf
Senna
Silberdistel
Sojabohne
Sommer Eiche
Sonnenhut
Sonnentau
Spargel
Spitzwegerich
Steinklee
Sternanis
Stiefmütterchen
Süßholz
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madeleine2201
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BeitragVerfasst am: 06.03.2007, 09:06    Titel: Schwedenkräuter Antworten mit Zitat
Schwedenkräuter haben schon sehr oft dort geholfen, wo der Arzt nicht mehr weiter wusste. So weit wollen wir es gar nicht erst kommen lassen. Lest auf den folgenden Zeilen wie man dieses heilende Wundermittel zubereitet und was man damit alles heilen kann.

Das Rezept wurde nach dem Tod des berühmten schwedischen Arztes, des Rektors der Medizin, Dr. Samst, in seinen Schriften gefunden. Durch die bekannte österreichische Kräuterspezialistin Maria Treben wurden sie dann wieder bekannt gemacht.





Kleiner Schwedenbitter

10 g Aloe (es kann auch Enzianwurzel oder Wermutpulver verwendet werden)
5 g Myrrhe
0,2 g Safran
10 g Sennesblätter
10 g Kampfer (nur Naturkampfer)
10 g Rhabarberwurzel
10 g Zittwerwurzel
10 g Manna
10 g Theriak venezian
5 g Eberwurzwurzel
10 g Angelikawurzel
Die Schwedenkräuter setzt man mit eineinhalb Liter 38- bis 40%igem Kornbranntwein oder sonst einem guten Obstbranntwein in einer breithalsigen 2-Liter-Flasche an und lässt sie 14 Tage in der Sonne oder in Herdnähe stehen. Täglich geschüttelt, ebenso vor dem Abseihen in eine kleine Flasche und vor Gebrauch. Die andere Menge kann unbegrenzt auf den Kräutern verbleiben. Man füllt die Flüssigkeit in kleine Flaschen, die man gut verschliesst und kühl aufbewahrt. So kann man sich dieses Elixier viele Jahre erhalten. Je länger es steht, desto wirksamer.
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madeleine2201
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BeitragVerfasst am: 06.03.2007, 09:07    Titel: Spitzwegerich Antworten mit Zitat
Volksnamen: Spiesskraut, Lungenblattl, Schlangenzunge, Spitzfederich E: ribwort ; F:plantain



Botanik: Plantago lanceolata - Familie der Wegerichgewächse - Plantaginaceae ausdauernder Wurzelstock, lanzettartige Blätter, die eine Rosette bilden, deutlich ausgebildete Blattnerven, sehr unscheinbare Blüte, die an einem kahlen Stengel aus der Mitte der Rosette entspringt , häufige Pflanze in Wiesen und am Wegesrand verwendete Teile: Blätter (April - August)



Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Schleime, Flavonoide, Glykosid "Aucubin", Vit. A, C und K, Mineralien ,v.a. Kieselsäure



Erkrankungen: uralte Heilpflanze,alle Erkältungskrankheiten mit starker Verschleimung ->hervorragendes Kindermittel, fiebrige Lungen-/Bronchialerkrankungen, Lungentbc, Lungenasthma, Entzündung der Mund-oder Rachenschleimhaut , Wundbehandlung, Funktionsschwäche der Lunge, Insektenstiche->aus einigen Blättern Knäuel machen und zwischen den Händen reiben -> feuchtes Knäuel auf Stich ->kühlt, entzündungshemmend, fördert Heilung



Volksmedizin: verwendet auch die Wurzel, sehr beliebt sind auch Anwendungen des frischen Saftes, Blutreinigungskur im Frühjahr mit Presssaft oder den frischen Blättern, schlecht heilende Wunden, Geschwüre, Hämorrhoiden, Saft ins Ohr -> bei Ohrenschmerzen, Augenentzündungauflegen) , Erdkammernsirup bei Husten - Zucker/Blätter-Gemisch reift eingegraben in der Erde für ca. 3 Monate



Hundebisse, Wespenstiche, offene Wunden

Zerriebene Blätter des Wegerichs (Spitz- oderBreitwegerich) heilen alle Wunden (frische Blätter waschen, auf einem Brett mit einem Nudelwalker zu einem Blätterbrei zerwalken und auflegen).



Erkrankungen der Atmungsorgane, Husten, Lungen- und Bronchialasthma

Anwendungsform: Tee



Astrologische Zuordnung: Venus, Neptun, Culpeper:Venus



Brauchtum: Endung -rich -> indogermanisch für König, Wegerich = König des Weges, hochgeschätzte Heilpflanze, wurde auch als Nahrungsmittel eingesetzt , von den weissen Siedlern nach Amerika eingeschleppt->heisst daher auch "Fusstritt des weissen Mannes", da der feuchte Samen klebrig wird und an den Fusssohlen/Pfoten (lat. planta= Fusssohle) hängen bleibt Sonstiges: Blätter nur ganz vorsichtig trocknen, werden schnell schwarz (und damit wertlos), Aucubin als antibiotisch wirkender Stoff ist sehr empfindlich und wird schnell zerstört -> Frischpflanzen bevorzugen, sind reichlich vorhanden.
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madeleine2201
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BeitragVerfasst am: 26.06.2007, 19:11    Titel: Safran: Spanischer Saffron Powder Antworten mit Zitat
Safran: Spanischer Saffron Powder

Safran- auch Saffrich genannt- kommt aus dem Morgenland... Er riecht kräftig und schmeckt würzig-bitter. Es wird weder aus den Früchten noch aus den Blueten gewonnne, sondern aus den Bluetennarben einer lila Krokuspflanze, genaür gesagt, aus den braunroten Fäden einer asiatischen Krokuspflanze.

Schon im 10. Jahrhundert wurde der Safran von den Arabern nach Spanien gebracht. Er wird als das teuerste Gewürz der Welt bezeichnet. Safran verleiht den Speisen ein appetitliches, gelbbräunliches Aussehen:

Verwendung
Suppen: Blumenkohl-, Fisch-, Bouillabaise.
Salat: Spargel-.
Fleisch: Hammel, Lamm, Ragout.
Fleischbrühe, Fischsuppe, Hammelfleischgerichte, Hähnchen und Poularde, pikanter Reis, Pudding, Flammeri und Hefegebäck.

Er eignet sich besonders für spanische und italienische Gerichte. Geben Sie Safran auch in Kuchen und Kekse. Lösen Sie Safran in Weisswein auf, und geben Sie ihn so vermengt zu den einzelnen Speisen.
Beachten Sie bitte, dass Safran lichtempfindlich ist und leicht sein Aroma verliert.

Kräuterbücher erzählen:"Der Safran in den Speisen bekommt wohl dem Magen, fördert die Verdauung und stärkt alle innerlichen Teile, doch soll man ihn mit Mässigkeit geniessen."

Vorkommen: Orient, Spanien, Frankreich.

Ausprägung: Getrocknete Blütennarben, ganz und gemahlen - stark gelb färbend.
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madeleine2201
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BeitragVerfasst am: 26.06.2007, 19:12    Titel: Salbei: Salbeiblätter: Sage Antworten mit Zitat
Salbei: Salbeiblätter: Sage

Salbei- auch Muskatellerkraut genannt- wurde zuerst in Südeuropa und Vorderasien gefunden. Langsam breitete er sich über Mitteleuropa bis nach Nordamerika aus. Die "Alten" kannten ihn schon als Würz- und Arzneipflanze.

Der Salbeistrauch wird bis zu 20cm hoch. Die kleinen grünen Blätter sind mit einem leichten weissen Filz überzogen. Sie riechen und schmecken herb-würzig. Salbei verträgt sich gut mit Rosmarin.

Salbeiblätter, gehackt oder gerebbelt, passen in:
Gemüse: Bohnen, Rohkost, Rosenkohl, Tomaten.
Salate: Grüner.
Fleisch: Schwein, Kalb, Hammel, Leber, Schaschlik, GAns Ente, Huhn, Wild, Pastete.
Fisch: Gekocht und gebakcne, Aal, Hecht, Schleie, marinierter Hering.
Verschiedenes: Käseauflauf, Teigwaren, Reis.

Trockene Salbeiblätter sind aromatischer als frische. Salbei regt Leber und Nieren an. Salbeitee sollte aufgrund seiner vielen guten Eigenschaften nicht in der Hausapotheke fehlen. Er wirkt entzündungshemmend, z.B. bei Halsentzündung. Er hilft bei Durchfall und Magenverstimmung, aber auch bei Appetitlosigkeit.
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madeleine2201
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BeitragVerfasst am: 26.06.2007, 19:12    Titel: Sauerampfer Antworten mit Zitat
Der Sauerampfer wächst überall in Mitteleuropa auf Wiesen, an Böschungen und Feldrändern. Seine Blätter können Sie nur frisch verwenden. Sie schmecken bitter, würzig-sauer, eben wie Sauerampfer.

Als Würze nehmen Sie die frischen, feingehackten Blätter für:
Gemüse: Rohkost.
Suppen: Kartoffel-, Fisch-.
Salate: Grüner, Endivien-.
Verschiedenes: Kräutersaucen, pikanter Quark.
Sauerapmfer lässt sich auch als Salat oder Spinat zubereiten.
Er ist blutreinigend und appetitanregend.
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madeleine2201
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BeitragVerfasst am: 26.06.2007, 19:12    Titel: Schnittlauch Antworten mit Zitat
Schnittlauch- auch Binsenlauch genannt- gibt es in Asien und ganz Europa. Er wächst an Flussufern und Teichen. Der Schnittlauch schmeckt zwiebelig-scharf.
Sein eigenwilliger Geschmack "überschmeckt" leicht andere Gewürze.

Schnittlauch kann nur roh verwendet werden, und zwar fein gehackt für
Suppen: Kartoffel-, Erbsen-, Bohnen-m Fisch-.
Salate: Gurken-, grüner, Kartoffel-, Fisch-, Gemüse-, Wurst-, Fleisch-, Rohkost-.
Fleisch: Rind.
Verschiedenes: Schnittlauchbutter, Schnittlauchquark, Hühner- und Fleischbrühe, Salz-, Pell- und Bratkartoffeln.

Schnittlauch hat einen hohen Vitamingehalt, ist verdauungsfördernd und magenstärkend.
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madeleine2201
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BeitragVerfasst am: 26.06.2007, 19:13    Titel: Senf Antworten mit Zitat
Senf: Mustard: Senfsamen, Senfsaat: Senfpulver: Mustard hol

Die Senfpflanze wurde zuerst in Asien gefunden und später in ganz Europa angebaut.
Der schwarze Senf (sehr scharf) wächst an Flussufern und in Gärten und hat schwarze Samenkörner. Der sogenannte weisse Senf wächst wild inmitten des Getreides, aber auch im Garten. Die Samen sind gelb und schmecken würzig-scharf.

Die Früchte der Senfpflanze (Senfsamen, Senfsaat genannt) werden gemahlen als Würze genommen oder zu Speisesenf verarbeitet.

So entsteht Senf
Ausgangsprodukt dieser beliebten Würzpaste sind Senfkörner: Die milde Gelbsenfsaat und die kräftig-scharfe Braunsenfsaat. Bei der Herstellung werden zuerst die Senfkörner zwischen Walzen zerquetscht. Das dabei gewonnene Senfschrot ist ölhaltig. Ein Teil des Öls wird nun entzogen und der zurückbleibende Senfkuchen zu Senfmehl weiterverarbeitet. Anschliessend kommen Essig, Kochsalz und Gewürze hinzu. Um eine gleichmässige, intensive und vor allem dauerhafte Verbindung aller Bestandteile zu erhalten, vermahlt man die Zutaten dann noch einmal gemeinsam. Danach reift der Senf in grossen Behältern, bis er den gewünschten Geschmack erreicht hat.
Ausschlaggebend für den Geschmack und die Schärfe sind die verwendeten Senfkörner, bzw. ihr jeweiliges Mischungsverhältnis.

Die verschiedenen Senfsorten
So unterschiedlich die Geschmäcker, so unterschiedlich die Sorten. Während man im Norden und Westen scharfen bzw. starken Senf bevorzugt, würzt man im Süden lieber mit dem milden oder süssen Senf.

Mittelscharfen Senf
... kennt man auch unter der Bezeichnung Delikatess- oder Tafelsenf. Er wird überwiegend aus milder Gelbsenfsaat hergestellt. Der geringe Anteil an Braunsenfsaat verleiht ihm die gewünschte Würze: eher mild oder mittelscharf.

Scharfer Senf
... wird ausschliesslich aus Braunsenfsaat gewonnen. Für seine typische Schärfe sorgt das Senföl, das sich beim Zermahlen der braunen Senfkörner entwickelt.

Düsseldorfer Senf
Durch seine besondere Schärfe zeichnet sich dieser Senf aus. Bei seiner Verarbeitung werden die frisch gemahlenen Senfkörner nicht entölt. So erhält der Senf sein charakteristisches Aroma. Diese Spezialität dürfen laut Gesetz nur Hersteller aus dem Raum Düsseldorf anbieten.

Dijon-Senf
... ist eine weitere Variante des scharfen Senfs. In dem französischen Originalrezept setzt man die gemahlenen Senfkörner nicht nur mit Essig, sondern auch mit Most an. Daher auch der Name Mostrich.

Süsser Senf
... hat seine meisten Liebhaber in Bayern. Für ihn werden Senfkörner der Gelb- und Braunsenfsaat nur grob vermahlen. Die Zugabe von mehr oder weniger Zucker macht ihn lieblich-süss und verleiht ihm den karamelartigen Geschmack.

Kräutersenf
... bekommt durch den Zusatz von feinen Kräutern wie Petersilie, Estragon, Dill und Majoran die raffinierte Note.

Rotisseur-Senf
Dieser grob vermahlene Senf verliert selbst durch starkes Erhitzen nicht sein Aroma. Er ist daher ganz besonders für die warme Küche geeignet. Sein Geschmack: pikant-würzig.


Über den richtigen Umgang mit Senf
Entsprechend gelagert, kann Senf seinen besonderen Geschmack und sein Aroma über längere Zeit behalten. Wie die meisten Lebensmittel verträgt auch Senf Licht, Luft und Wärme weniger gut. Durch Licht leiden seine Farbe und sein Geschmack. An der Luft trocknet er aus, durch Wärme verliert ein sein frisches und scharfes Aroma. Die Originalverpackungen bieten zwar weitgehenden Schutz. Aber nach dem ersten Öffnen gehören die Gläser bzw. Tuben sorgfältig verschlossen in den Kühlschrank.

Wie alle Gewürze hat auch der Senf einen gewissen gesundheitlichen Wert. Senföle regen die Magensaft-Bildung an. Geben sie deshalb besonders zu fettreichen Speisen immer "ihren Senf" dazu. Er macht die Gerichte leichter verdaulich.


Mit Senfpulver oder Speisesenf würzen Sie:
Gemüse: Weisse Bohnen, Rosenkohl.
Suppen: Bohnen-, Zwiebel-.
Salate: Grüner, Gurken-, Karotten-, Tomaten-, Sellerie-, Rote-Rüben-, Rohkost-, Eier-.
Fleisch: Rind, Schwein, Füllungen, Rouladen, Nieren, Wild.
Fisch: Aal.
Verschiedenes: Senfsauce, Mayonnaise.

Ganze Senfkörner (Senfsamen, Senfsaat) werden zum Beizen und Pökeln genommen, zum Einlegen von Gurken, Bohnen und Sauerkraut sowie für
Mixed Pickles.

Aus den Blättern der Senfpflanze können Sie einen pikanten Salat oder Gemüse herstellen.
Der Speisesenf ist ähnlich wie Curry ein Gemisch verschiedener Gewürze: u.a. Zucker, Pfeffer, Muskat, Meerrettich, Essig oder Traubenmost und natürlich Senfpulver. Die verschiedenen Schärfegrade des Speisesenfs haben Sie sicher auch schon zu "spüren" bekommen. Es gibt weissen, gelben, schwarzen, braunen,
grünen, englischen, holländischen und französischen Senf. Dann gibt es den süssen Senf, der in Bayern zur Weisswurst gegessen wird, und den scharfen Düsseldorfer Mostert, der zu Wurst und gekochtem Fleisch serviert wird. In früheren Zeiten fabrizierte der sehr geachtete französische Senfmacher bis zu 94 Senfarten wie:
Estragon-, Zitronen-, Trüffel-, Vanille- und Champagnersenf.

Senf ist nicht nur wohlschmeckend und pikant, sondern auch verdauungsfördernd.
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madeleine2201
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BeitragVerfasst am: 26.06.2007, 19:14    Titel: Senfkörner Antworten mit Zitat
Vorkommen: Ursprünglich Mittelmeerländer, heute ganz Europa, Nordamerika, Indien, Japan.

Ausprägung: Getrocknete Samenkörner (blaßgelb und schwarz von verschiedenen Pflanzen), ganz und gemahlen.Eignen sich hervorragend als Darmreinigung.
1 Teelöffel Senfkörner am MOrgen wirkt wie eine Darmbürste.

Verwendung: Rote Bete, eingelegter Fisch, Gurken und Kürbisse, Fisch- und Fischsud.
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madeleine2201
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BeitragVerfasst am: 26.06.2007, 19:15    Titel: Sesam Antworten mit Zitat
Sesamsamen ist eines der ältesten Gewürze der Welt. Es kommt aus Indien, China, Sudan und Mexiko.

Sesam ersetzt Nüsse und Mandeln und gehört- geröstet- in:
Gemüse: Spinat, Spargel.
Süssspeisen: Kuchen, Gebäck.
Fleisch: Rind, Schwein, Pastete, Füllungen, Geflügel.
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madeleine2201
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BeitragVerfasst am: 26.06.2007, 19:16    Titel: Spargel Antworten mit Zitat
engl.: asparagus, franz.: asperge.

Der Spargel gehört zu der botanischen Familie der Liliengewächse (Liliaceä). Der Spargel ist ein Gemüse mit langer Tradition. Schon seit zwei Jahrtausenden wird Spargel sowohl als Naturheilmittel, als auch als delikates Gemüse geschätzt. In den Klostergärten wurde der Spargel, der aus botanischer Sicht der Spross einer Staude ist, wegen seiner entwässernden und blutreinigenden Wirkung angebaut. Seine Inhaltstoffe, wie Niacin oder Folsäure machen ihn zu einem belebenden Verjüngungsmittel. Der Spargel war bis kurz vor der Jahrhundertwende des 19. Jahrhunderts nur als grüner Spargel bekannt. Heute wird er weiss gebleicht bevorzugt. Um ihn so hell zu erhalten, wird er auf warmen, sandigen und zu lockeren Erddämmen aufgeschichteten Böden kultiviert. Der Spargel wird nicht geerntet, sondern gestochen. Dies geschieht kurz bevor der Spargelspross den lockeren, sandigen Erdwall durchbricht. Dazu wird die Stange mit den Händen freigelegt und mit einem Spargelmesser gestochen. Die so entstanden






en Löcher im Erdwall werden wieder zugedeckt und mit einer Spachtel glattgestrichen.

Spargelzeit ist von Anfang Mai bis 24. Juni (Johanni) Die Färbung des Spargels hängt mit der Anbauweise zusammen. So bildet Spargel, der dem Sonnenlicht ausgesetzt wird und nicht auf einem Hügelbeet angebaut wird, Chlorophyl. Er wird also grün. Spargel, der auf einem Erddamm wächst und nur kurz dem Sonnenlicht
ausgesetzt wird bildet einen violetten bis violetgrünen Kopf. Grüner und weisser Spargel werden nach Güteklassen im Handel angeboten. Ein gleichmässig gewachsener, gerader Spargel mit festem, geschlossenen Kopf zeugt von hoher Qualität. Dünne Stangen sind meist ein Zeichen von Trockenheit während der Wachstumsperiode. Spargel sollte frische Schnittenden haben, die frei von Flecken oder runzligen Stellen sind.

Um Spargel einige Tage im Kühlschrank aufbewahren zu können, wickelt man ihn in ein feuchtes Tuch und legt ihn in das Gemüsefach. So kann er nicht austrocknen. Ein Spargel von optimaler Qualität erfordert schon während des Anbaus viel Arbeit und "know how". Dies setzt sich bei der Zubereitung fort. Um einen knackfrischen Spargel optimal auf den Teller zu bekommen, sollte man schon wissen wie.

Zubereitung von weissem Spargel: Das untere Ende des Spargels wird mit der Klinge eines speziellen Spargelschälers abgeschnitten. Zum Schälen hält man den Kopf des Spargels so in der Hand, dass die Spargelstange auf dem Unterarm liegt. Der Spargel wird vom Kopf zum Ende hin geschält. Dabei wird oben dünn und nach unten hin immer dicker geschält.

Den geschälten Spargel legt man, besonders bei grossen Mengen, in ein gut feuchtes Tuch. So trocknet er nicht aus.

Dann wird der Spargel portionsweise mit einem Küchengarn gebunden. Der Spargelbund soll dadurch beim Kochen nicht auseinanderfallen. Vorsicht beim Verknoten, das Garn nicht zu fest ziehen, da der Spargel leicht bricht. Die Spargelstangen werden jetzt mit einem scharfen Messer mit glatter Klinge auf eine Länge geschnitten.

Den Spargel gibt man nun Bund für Bund in reichlich, sprudelnd kochendes Wasser. Das Wasser wird mit Salz, Zucker, Zitronensaft und etwas frischer Butter abgeschmeckt. Frische, ganze Zitronen sollten nicht in das Kochwasser ohne geschält zu sein. Die Schale ist voller Bitterstoffe die in das Kochwasser übergehen und den Spargelgeschmack nachhaltig beeinflussen. Der Fachhandel bietet spezielle Töpfe mit Gittereinsätzen, in denen der Spargel liegend oder stehend gekocht werden kann. Die Gittereinsätze ermöglichen es, den Spargel leicht
und schonend in und aus dem kochenden Wasser zu nehmen. Ein grosser,flacher Topf, in dem der Spargel nicht gedrückt wird reicht aber auch. Die Kochzeiten variieren je nach Dicke zwischen 10 und 15 Minuten. Spargel isst man weichgekocht, nicht bissfest. Aus den Spargelschalen lässt sich ein guter Grundfond kochen, der als Basis für Suppen oder als Kochwasser dient. Dazu werden die Schalen gewaschen und 10 bis 15 Minuten gekocht und sofort durch ein Haarsieb passiert. Die Schalen enthalten sehr viel Bitterstoffe, die bei zu langen Kochzeiten in den Fond übergehen - der Fond wird bitter.

Zubereitung von grünem Spargel: Bei grünem Spargel müssen nur die sehr dicken Stangen geschält werden. Es reicht, die Enden des Stiels abzuschneiden und ihn danach gebunden zu kochen. Das Kochwasser wird wie beim weissen Spargel vorbereitet nur ohne Zitrone. Die Säure der Zitrone oxidiert mit dem Chlorophyl des Spargels und verfärbt ihn grau. Grünen Spargel isst man bissfest. Er braucht also verhältnissmässig kurze Garzeiten, dadurch wird der hohe Vitamin-C- Gehalt geschont. Dieser ist durch die zusätzliche Sonneneinstrahlung grösser, als bei weissem Spargel.

Prüfpunkte beim Spargelkauf Deutscher Spargel der Handelsklasse 1 sollte folgende Merkmale aufweisen:
Gerade Stangen unverletzte Stangen schöne weisse Farbe, in einer Extra-Sortierung auch mit violetten Köpfen Länge: 17 bis 22 cm Durchmesser: 12 bis 16 mm (HKL I) und 16 bis 26 mm (HKL I+) keine holen Stangen
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