R - Heilpflanzen

 
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shaumbra



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BeitragVerfasst am: 01.03.2007, 15:04    Titel: R - Heilpflanzen Antworten mit Zitat
R -
Deutsche Namen: Lateinische Namen:
Ratanhia Rauvolfia serpentina
Rauschpfeffer Rhamnus catharticus
Rhabarber Rhamnus frangula
Ringelblume Rheum officinale
kochen Ribes nigrum
Rizinus Ricinus communis
Rosmarin Rosa canina
Rosskastanie Rosmarinus officinalis
Rubus fruticosus
Rubus idaeus
Rumex acetosa
Ruscus aculeatus
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madeleine2201
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BeitragVerfasst am: 06.03.2007, 09:05    Titel: Ringelblume Antworten mit Zitat
Die schon von Pfarrer Kneipp hochgeschätzte Ringelblume ist bei uns weit verbreitet. Sie zählt bereits seit dem 12. Jahrhundert zu den beliebtesten Heilpflanzen und bereichert viele Bauerngärten auch als Zierpflanze. Blütenblätter, ganze Blüte und auch Kraut werden von Juni bis September zu Heilzwecken gesammelt.



Wirkstoffe:



Calenduloside (Oleanolsäureglykoside mit hämolytischer Wirkung), ätherisches Öl, Carotinoide, Flavonoide, Triterpenalkohole, wasserlösliche Polysaccharide, Bitterstoffe



Wirkung:



Die Wirkung der Ringelblume ist wissenschaftlich gut dokumentiert.



entzündungshemmend

desinfizierend, pilz- und virenhemmend, antitumoral

wundheilungsfördernd hilft bei der Gewebeneubildung und ist in der Lage, Geschwüre zu zerteilen stillt den Wundschmerz hautpflegend krampflösender und entzündungswidriger Einfluss auf innere Organe



Heilanzeigen:



Halsschmerzen, Heiserkeit

Mund- und Rachenraumentzündungen

Nasennebenhöhlenentzündung

Leber- und Gallenbeschwerden

Wunden und Geschwüre -auch Ulcus cruris, Brand-, Riss- und Quetschwunden ( zur Wundreinigung und bei Wundheilungsstörungen) chronische und akute Hautausschläge und Entzündungen der Haut (z.B. auch Windelausschlag, Ekzeme) Verstauchungen schmerzhafte Regelblutungen



Gegenanzeigen:



In ganz seltenen Fällen kann bei der Ringelblume - wie auch bei anderen Korbblütlern (z.B. Arnika, Schafgarbe) - eine Allergiebereitschaft bestehen.



Nebenwirkungen:



Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch ist nicht mit Nebenwirkungen der Calendula zu rechnen.



Anwendung/Dosierung:



Ringelblumen - Tee:



1-2 TL Ringelblumen - Zungenblüten mit einer Tasse heißem Wasser übergießen, abgedeckt ziehen lassen und nach 10 Min durchseihen. Dieser Teeaufguß wird unterschiedlich angewandt: bei Schleimhautentzündungen im Mund- und Rachenraum mehrmals täglich spülen oder gurgeln; für Umschläge auf Wunden: mehrmals täglich mit Ringelblumen - Tee getränkte Tücher auflegen; bei Gallenblasenbeschwerden vor jeder Mahlzeit eine Tasse frisch bereiteten Ringelblumen - Tee warm trinken. 2-3 Tassen Tee täglich aus Frauenmantel, Kamille, Ringelblume und Schafgarbe (zu gleichen Teilen) hat sich bei schmerzhafter Menstruation bewährt



Experimentier-Tipps:



Ringelblumen - Öl:



Schraubdeckelglas mit großer Öffnung mit Ringelblumenblüten füllen, darüber natives Olivenöl (od. gutes Sonnenblumenöl) geben. Nach drei Wochen an einem sonnigen Platz durchseihen und kühl aufbewahren. Für die Ringelblumen - Salbe dient dieses Öl als Ausgangsbasis. Es ergibt auch ein gutes Massage-/ Körperöl. (Man kann nach dieser Vorgehensweise auch z.B. Rosmarinöl oder Lavendelöl herstellen und mit dem Calendula - Öl mischen).



Ringelblumen - Tinktur:



Frische Ringelblumen - Blüten in einem verschließbaren Glas mit 45%-igem Alkohol übergießen und unter wiederholtem Schütteln nach 3-4 Wochen in dunkle Flaschen abseihen. Mit Wasser verdünnt anzuwenden z.B. für Mundspülungen oder zur Wundbehandlung (bei offenen Wunden mit abgekochtem Wasser verdünnen! Ein TL Tinktur auf 1/4 L abgekochtes Wasser).



Ringelblumen - Salbe:



220 g Lanolin sachte schmelzen und 270 g Ringelblumenöl sowie eine Handvoll frische Ringelblumen - Blütenblätter hinzufügen. Ständig rühren und achtgeben, daß die Mischung nicht zu kochen beginnt. Nach 1/4 Stunde abseihen und ca. 50 g aufgelöstes Bienenwachs und danach 40 g Ringelblumen - Tinktur dazugeben.



Historisches und Wissenswertes:



Der deutsche Name Ringelblume leitet sich von den eingerollten (geringelten) Samen ab, während der lateinische Name Calendula auf die unermüdliche Blühkraft dieser Heilpflanze über Monate (calendis) hinweg, zurückzuführen ist. In der christlichen Symbolik steht die Ringelblume als Sinnbild für die Erlösung nach dem Tode. Für die intensive gelb-orange Farbe der Blütenblätter sind Carotinoide verantwortlich. Aus diesem Grund wurden in früheren Zeiten getrocknete Zungenblüten der Calendula oft benutzt, um den teuren Safran zu "Strecken" oder Butter und Räucherpulver zu färben. "Goldglänzende" Haare versprachen sich die Frauen damals von Ringelblumen - Spülungen und mehr Schönheit von Schminkmitteln aus Ringelblumen - Blüten. Und selbst als "Wetteranzeiger" war die Ringelblume bekannt. Pfarrer Kneipp beschrieb sie folgendermaßen: "Die Ringelblume hat etwas Gescheites. Wenn sie morgens nach sieben Uhr geschlossen ist, dann regnet es gewiß noch an diesem Tag, geht sie aber zwischen sechs und sieben auf, dann regnet es sicher nicht"...müßte man mal beobachten - vielleicht trifft's die Ringelblume zuverlässiger als unser Wetterbericht...



Pflanzt man Ringelblumen im Garten zwischen Rosen oder Karotten, so werden diese gekräftigt und zugleich vor Schädlingsbefall geschützt. Wegen der hautpflegenden und -beruhigenden Wirkung ist die Calendula niicht nur als Heilpflanze sondern auch in der Kosmetikindustrie geschätzt.



Botanische Beschreibung:



Familie: Korbblütler (Asteraceae)

Bodenbeschaffenheit/Standort: bevorzugt tiefgründige, lehmige und nährstoffreiche Böden Erscheinung: vorwiegend einjährige Pflanze, 30-50 cm hoch Blätter: breit, lanzettförmig, wechselständig Blüten: viele leuchtend gelbe bis orange Zungenblütenblätter, Blütendurchmesser 4 bis 7 cm, Blütezeit Mai bis Oktober
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madeleine2201
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BeitragVerfasst am: 05.05.2007, 12:16    Titel: Rhabarber Antworten mit Zitat
Rhabarber gilt auch als Herz und Kreislauf stärkend, die Verdauung fördernd, entwässernd - einfach ideal als Muntermacher und für ein "innerliches Großreinemachen" im Fruehjahr.
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madeleine2201
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BeitragVerfasst am: 26.06.2007, 19:10    Titel: Rosmarin: Rosmarinblätter: Rosemary: Rosemary Leaves: Rosmar Antworten mit Zitat
Rosmarin: Rosmarinblätter: Rosemary: Rosemary Leaves: Rosmarx

Rosmarin- auch Meertau genannt-, ob frisch, getrocknet, geschnitten oder als Pulver, hat viele Verwendungsmöglichkeiten. Die immergrüne Pflanze stammt vom Mittelmeergebiet. Sie duftet würzig und hat ein mildes Würzaroma. Rosmarin diente den Griechen als Weihrauchpflanze, wurde von Mönchen über die Alpen zu uns gebracht und ist heute in der französischen, italienischen und spanischen Küche zu Hause.

Mit Rosmarin können Sie würzen:
Gemüse: Weisskraut, Tomaten, Auberginen, Zucchetti, Pilz.
Suppen: Tomaten-, Fisch-, Pilz-, Ochsenschwanz-.
Salate: Sellerie-, Krabben-, Italienischer.
Fleisch: Schwein, Rind, Kalb, Hammel, Gehacktes, Leber, Nieren, Huhn, Wild.
Fisch: Gekocht.
Verschiedenes: Salz- und Bratkartoffeln, Fleischbrühe, Eierspeisen.

Ein frischer oder getrockneter Rosmarinzweig im Badewasser erfrischt und duftet.
:Über Rosmarin-Essig wird unter dem Stichwort "Rosmarin-Essig" berichtet. :Rosmarin wirkt nervenberuhigend, harntreibend und lindert Koliken. Rosmarintee hilft bei Bleichsucht, Verdauungsbeschwerden, Leberstauungen und Erschöpfungszuständen nach geistiger Überanstrengung.

Würzt alle Fleischgerichte, auch Wild und Fisch. Im Eintopf mitgedünstet, kommt
sein leicht scharfer, würziger Geschmack besonders gut zur Geltung.
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