O - Heilpflanzen

 
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shaumbra



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BeitragVerfasst am: 01.03.2007, 15:02    Titel: O - Heilpflanzen Antworten mit Zitat
O -
Deutsche Namen: Lateinische Namen:
Odermennig Ocimum basilicum
Orangenbaum Oenothera biennis
Ononis spinosa
Orthosiphon aristatus
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madeleine2201
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BeitragVerfasst am: 26.06.2007, 16:31    Titel: Orange Antworten mit Zitat
Die Orange oder Apfelsine heisst auch Chinaapfel und dieser Name deutet auf die Herkunft der Orange hin. Sie stammt ursprünglich aus China und wurde dort schon vor 4000 Jahren kultiviert. Durch die Portugiesen gelangten die Früchte im 15. Jahrhundert in den Mittelmeerraum. Lange Zeit galten sie als ein Symbol von Reichtum und Luxus. Die Medicis nahmen sogar 5 Orangen in ihr Wappen auf. Ende des 15. Jahrhunderts brachte Kolumbus die Früchte nach Haiti und durch die Spanier gelangten sie im 16. Jahrhundert ins heutige Florida. Heute stammen 40 % der Weltproduktion aus Südamerika (Brasilien), 25 % aus Nord- und Mittelamerika (USA, Mexiko) und nur 8 % aus Europa (Spanien, Italien). Gerade in den Mittelmeerländern stellt der bis zu 13 m hohe, stark duftende und wunderschön weiss bis rosa bluehende Orangenbaum ein Symbol der Jungfräulichkeit dar.

Sorten: Es gibt zwei verschiedene Arten von Orangen: Die Süssorangen, die wir roh geniessen können und die Bitterorangen oder Pomeranzen, die für den Rohverzehr zu bitter sind und zur Herstellung von Marmelade und Gelees verwendet werden, die ätherischen Öle der Schale dienen zur Aromatisierung von Likören wie Grand Marnier und Cointreau.

Wir wollen uns heute genaür mit den Süssorangen beschäftigen. Trotz ihres Namens sind die Orangen nicht immer orange. Sie können auch eine gelbe oder gerötete Schale haben. Auch in der Grösse sind sie sehr variabel und im Geschmack von süss bis säuerlich. Es gibt 4 Hauptsorten unter den Süssorangen, die zu unterschiedlichen Jahreszeiten (November bis Juni) zu kaufen sind: * Navelorange: Sie kommt als eine der frühsten Sorten ab November bei uns in den Handel. Den Namen verdankt die kernlose Frucht dem nabelförmigen Bluetenansatz am Ende, der eine kleine Babyfrucht enthält. Sie hat eine dicke Schale und aufgrund ihres süssen und saftigen Fruchtfleisches gehört sie mit zu den besten Essorangen.

Blondorange: Zu den Blondorangen zählt die Sorte Jaffa mit heller dicker Schale und festem und saftigem Fruchtfleisch.

Blutorange: Blutorangen wurden erstmals 1850 gezüchtet. Die saftigen Früchte sind durch eine rote Pigmentierung der Schale und des Fruchtfleisches gekennzeichnet, die durch kühle Nächte entstehen. Aufgrund ihrer Farbe sind sie hervorragend für Desserts und Sorbets geeignet.

Spätorange: Die wichtigste Spätorange ist die Sorte Valencia, benannt nach der spanischen Stadt Valencia, in der sie früher in grossen Mengen kultiviert wurde. Heute macht sie in den USA 50 % der gesamten Orangenproduktion aus. Sie hat eine glatte, dünne Schale und wenige oder gar keine Kerne. Ihr aromatisches Fruchtfleisch ist hell und sehr saftig, so dass sie ideal zum Entsaften ist.

Gesundheit_ Orangen enthalten wie alle Zitrusfrüchte viel Vitamin C (50 mg /100 g). Mit einer grossen Orange (250 g, ohne Schale 180 g) kann der Tagesbedarf an Vitamin C (100 mg/Tag) fast gedeckt werden. Daneben enthalten sie auch B-Vitamine, Calcium, Magnesium und Kalium. Alle diese vielen Inhaltsstoffe tragen mit zu der vitalisierenden, das Immunsystem stärkenden Wirkung bei. Orangen wirken zudem harntreibend, verdauungsfördernd und leicht abführend.

Reifegrad: Orangen müssen vollreif geerntet werden, denn sie reifen nicht mehr nach. An der Schalenfarbe kann der Reifezustand nicht erkannt werden. Orangen mit blasser Farbe sind genauso reif wie grünliche, orange oder rötliche Früchte. Die Schalenfarbe wird nicht durch die Wärme und Sonne beeinflusst, sondern durch die kühlen Temperaturen in der Nacht. Deshalb sind Orangen aus Europa, Kalifornien
und Südafrika meistens orange und aus Gebieten wie Brasilien oder Florida eher blass bis grünlich.

Geerntet werden die Früchte, wenn sie das richtige Zucker-Säure-Verhältnis haben sowie eine Mindestgrösse (35 mm) und einen Mindestsaftgehalt (30-35 %) erreicht haben. Das heisst, höhere innere Qualität bei den Orangen, die man auch schmeckt, erfordert auch einen höheren Preis! _Tipps zum Einkauf und zur Lagerung_ Orangen sollten fest und im Verhältnis zu ihrer Grösse recht schwer sein. Die Früchte sind sehr druckempfindlich. Daher sollte man darauf achten, dass die Schalen unverletzt sind und keine weichen oder dunklen Stellen aufweisen. Sonst können die Orangen sehr schnell schimmeln.

Bei Zimmertemperatur können die Orangen bis zu 1 Woche, im Kühlschrank 2 bis 3 Wochen aufbewahrt werden. Der Saft, aber auch die geschälte und in Filets geteilte Orange ist sehr gut zum Einfrieren geeignet (10-12 Monate Lagerdauer).

_Orangenschale (gerieben für Kuchen, Weihnachtsgebäck,..)_ Möchte man die aromatische Orangenschale verwenden, z.B. gerieben zur Verfeinerung von Backwaren, dann sollte man nur Früchte aus kontrolliert biologischem Anbau verwenden. Denn diese dürfen während der Vegetationsperiode nicht so stark gespritzt werden wie konventionelle Früchte und dürfen nach der Ernte nicht weiter
behandelt werden mit Konservierungsstoffen und Wachsen.

Im konventionellen Anbau kann bei der Sortierung und Reinigung der Früchte die Schale verletzt werden. Um die Schale zu versiegeln und einen Saftaustritt zu verhindern, werden die Orangen mit zugelassenen Wachsen (u.a. Bienenwachs E 901, Schellack E 904) gewachst. Und um die Orangen vor einem Pilzbefall während des Transportes und der Lagerung zu schützen, werden in grossen Umfang Konservierungsstoffe zur Behandlung der Oberfläche eingesetzt: u.a. Diphenyl (E 230). Die Kenntlichmachung dieser Stoffe ("gewachst", "mit Konservierungsstoff") ist gesetzlich vorgeschrieben. Leider vergisst der Handel oft bei Orangen die erforderlichen Angaben am Regal! Die Schalen der behandelten Früchte sollten zum Backen nicht verwendet werden. Beim Schälen der Früchte wird ein Teil der
Konservierungsstoffe (ca. 14 %) in die Frucht eingebracht. Um diese Belastung zu meiden, sollte man nach dem Schälen die Hände waschen, bevor die Orange zerlegt wird.

(Die Kennzeichnung "unbehandelt" heisst nur, dass die Orangen nach der Ernte nicht gewachst und konserviert wurden, allerdings können sie während der Vegetationsperiode gespritzt werden.)
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madeleine2201
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BeitragVerfasst am: 26.06.2007, 16:32    Titel: Orangeat Antworten mit Zitat
Pomeranze: Orangeat

Aus der Pomeranze oder Bitterorange, d.h. aus der Schale dieser Frucht, wird das Orangeat hergestellt, das süssbitter schmeckt.

Pomeranzenbäume wachsen in Westindien, Ostafrika und im Mittelmeerraum, teils wild, teils kultiviert.

Kandierte Pomeranzenschale oder Orangeat- gehackt- passt zu:
Süssspeisen und Gebäck, wie Früchtekuchen, der mit Orangeat auch noch garniert werden kann. Pomeranzenschale sollten Sie auch im Weihnachtsstollen nicht vergessen.
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madeleine2201
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BeitragVerfasst am: 26.06.2007, 16:32    Titel: Orangenschale Antworten mit Zitat
Orange: Apfelsine: Orange Peel (Orangenschale), Apfelsine- Sina-Apfel- China-Apfel.

Seit Jahrtausenden wird in Süd- und Ostasien der Orangenbaum angepflanzt, er kann bis zu 12m hoch werden.

Als Gewürz nehmen Sie die frische oder getrocknete Schale der Orange, die aromatisch duftet und schmeckt. Auch den Saft können Sie zum Würzen verwenden.
:Getrocknete Orangenschale (Orange Peel) wird aus der frichen Schale hergestellt. Die weisse Innenschale muss sehr sorgfältig abgeschält werden.

Orangenschale wird getrocknet und gemahlen zu folgenden Speisen gegeben: Gemüse: Karotten.
Süssspeisen: Gebäck, Auflauf, Pudding:
Fleisch: Ente, GAns:

Erkundigen Sie sich beim Kauf von Orangen genau, ob die Früchte mit Diphenyllösung überzogen wurden. Die Schalen solcher Früchte sind (auch nach dem Waschen) ungeniessbar.
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madeleine2201
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BeitragVerfasst am: 26.06.2007, 16:32    Titel: Oregano Antworten mit Zitat
Oregano
Oregano (Origanum vulgare), auch Origano, Dost, Wohlgemut, Schusterkraut, Mutterkraut, Costenz, Badhopfenkraut, Dorant, Spanischer Hopfen, Gemude genannt, seine engen verwandtschatlichen Beziehungen mit dem Majoran haben ihm den Namen Wilder Majoran eingetragen. Engl. oregan, wild marjoram. Franz. origan, marjolaine sauvage. In Südeuropa, Nordafrika und Asien beheimatet sowie in Nordamerika eingeführt, wächst Oregano wild in allen trockenen, warmen Lagen Europas und Asiens. Er ist heute weltweit verbreitet und wird vor allem in Spanien, Italien und den USA kultiviert.

Die bis zu 1 m hohe Staude bildet vierkantige, rötlich-bräunliche Stengel, an denen breit eiförmige Blätter sitzen. Das drüsige und behaarte Kraut wird während der Bluete gesammelt und frisch oder getrocknet, gerebelt oder gemahlen in der Küche verwendet. Die unteren, dicken Stengelteile sind wertlos. Der würzige, pikant aromatische, herb-bittere Geschmack erinnert an Majoran und Thymian, ist aber weitaus schärfer. Oregano lässt sich sehr gut trocknen und behält sein Aroma bis zu einem Jahr, wenn er luftdicht und dunkel gelagert wird.

Kleinblättriger Oregano (Origanum microphyllum) ist auf Kreta beheimatet und ist eine attraktive, zierliche Variante des Originals mit einem milden, erfrischenden Aroma.

Griechischer Oregano (Origanum heracleoticum), engl. winter marjoram, auch als "rigani" bezeichnet, ist eine winterharte Pflanze, die etwa 25 cm hoch wird und kleine weisse Blueten trägt. Sein scharfer, starker Geschmack erinnert etwas an Thymian.

Mexikanischer Oregano (Lippia graveolens) ist oft Bestandteil einiger Fertiggewürzmischungen wie etwa mexikanisches Chilipulver oder Chili-con-carne-Gewürz. Er ist hocharomatisch.

Verwendung
Neben diversen Pizzen passt Oregano sehr gut zu Kalb- und Schweinefleisch, wenn das Fleisch gebraten oder gegrillt wird. "Alla pizzaiola" heisst das dann, und damit ist die Sauce aus Tomaten, Knoblauch und natürlich Oregano gemeint. Obwohl Oregano mit seinem kräftigen Aroma als typisches Einzelgewürz gilt, wird Oregano in Süditalien oft in Kombination mit Basilikum und Kapern für Tomatengerichte verwendet. Oregano kann mitgekocht werden.

Erntezeit: Mai bis Oktober.

Oregano ist nervenstärkend und krampflösend.

Mit gerebeltem oder pulverisiertem Oregano (Dost) würzen Sie:
Gemüse: Tomaten, Bohnen.
Suppen: Tomaten-, Bohnen-.
Fleisch: Schwein, Gulasch, Füllungen.
Fisch: Seefische.
Verschiedenes: Pizza Napoli, Fleischbrühe, Salatsaucen.

Ausprägung: Ganzes Kraut, getrocknet, gemahlen.
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