L - Heilpflanzen

 
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shaumbra



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BeitragVerfasst am: 01.03.2007, 15:00    Titel: L - Heilpflanzen Antworten mit Zitat
L -
Deutsche Namen: Lateinische Namen:
Labkraut Lamium album
Lärche Lavendula officinalis
Lakritze Larix decidua
Lavendel Lawsonia inermis
Leberblümchen Leonurus cardiaca
Lein Levisticum officinale
Liebstöckel Linum usitatissimum
Linde Lycopodium clavatum
Löwenzahn Lycopus europaeus
Lungenkraut
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madeleine2201
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BeitragVerfasst am: 06.03.2007, 08:58    Titel: Löwenzahn Antworten mit Zitat
Der Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütler. Er ist auch unter dem Namen Augenwurz, Butterblume, Hundsblume, Saublume und Sonnenwirbel bekannt. Diese Pflanze, mit der Blütezeit von April bis September, trifft man auf Fettwiesen, Weiden, Äckern und an Wegrändern an.



Als Heilpflanze



Die Wurzel dieser herrlich gelbstrahlenden Blume findet in der Naturmedizin Anwendung bei Störungen des Gallenflusses, bei Appetitlosigkeit und Magen Darm-Beschwerden wie Völlegefühl und Blähungen. Ebenfalls wird sie zur Erhöhung der Harnmenge, als mildes Abführmittel, bei Rheuma und Hauterkrankungen eingesetzt.



Als Nahrungsmittel



Die jungen, zarten Blätter werden für Salat und Gemüse verwendet, die Blüten für Süssigkeiten und Tee. Die im Herbst ausgestochenen und gerösteten Wurzeln dienen als Kaffee-Ersatz.



Löwenzahnblütenhonig



Zutaten: ca. zweimal zwei gut gefüllte Hände voll Löwenzahnblüten, bei vollem Sonnenschein geerntet,

1 l Wasser

3 Zitronenscheiben jeweils 0,5 cm dick

1 kg Zucker

1/4 Vanillestange der Länge nach geschnitten.



Eigentlich ist dieser «Honig» ein Honigersatz (Kunsthonig, Melasse). Er schmeckt ähnlich wie Bienenhonig und wird von alters her im Volksmund als «Honig» bezeichnet.



Die sauber gewaschenen und von den Stengeln befreiten Blütenköpfe grob hacken. Zusammen mit den Zitronenscheiben, der Vanillestange und dem Wasser aufkochen und zugedeckt 20 Minuten ziehen lassen. Anschliessend durch ein gebrühtes Tuch giessen. Den Saft mit dem Zucker etwa 2 1/2 Stunden sanft einkochen lassen.



Danach auf einem Teller eine Gelierprobe machen und diese kurz auskühlen lassen. Ist der Honig noch zu dünn, weiter einkochen. In gut getrocknete Gläser einfüllen und verschliessen. Vor Licht und Kälte wie auch vor hohen Temperaturen schützen. Löwenzahnhonig ist über ein Jahr haltbar.



Steckbrief



Heilwirkung:

chronische Gelenkerkrankungen, chronische Hautleiden, chronisches Rheuma, Leber- und Gallenleiden, Nierensteine, Wassersucht



Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Blüten, Wurzel



Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Cholin, Inulin



Sammelzeit: Blätter und Blüten: Frühling, Wurzel: Frühling oder Frühherbst



Anwendung



Wie viele Frühlingspflanzen hat der Löwenzahn eine ausgeprägte blutreinigende Kraft und eignet sich daher vorzüglich zu einer Frühjahrskur. Er regt sämtliche Verdauungsorgane und Niere und Blase an, dadurch werden alte Schlacken ausgeschieden. Aus den gleichen Gründen kann er auch bei Rheumatismus helfen. Wir können Blätter, Blüten und Wurzeln verwenden. Am wirksamsten ist ein Tee oder eine Tinktur, wenn sie aus allen drei Pflanzenteilen besteht. Auch in der Küche hat der Löwenzahn vor allem im Frühling seinen Platz. Die zarten jungen Blätter ergeben feingeschnitten einen leckeren, jedoch herben Salat. Wers milder mag, kann den Löwenzahn mit anderen Wildkräutern oder gekauftem Salat vermischen.



Pflanzenbeschreibung



Fast überall gedeiht der Löwenzahn, ohne daß wir etwas dafür tun müßten. Im zeitigen Frühjahr reckt er seine gezackten länglichen Blätter in einer Rosette aus dem Erdreich. Daraus wächst ein runder hohler Stengel, der bis zu 30 cm hoch wird. Dieser Stengel enthält einen weißen Saft. Schon bald sprießen auf diesen Stengel leuchtend gelbe Korbblüten, die Wiesen in das herrliche Gelb des Frühlings tauchen. Nach kurzer Zeit entwickeln sich diese Blüten zu den bekannten runden Pusteblumen, die Kinder so gerne über die Wiesen blasen. An jedem der kleinen Schirme hängt ein Samen für eine neue Löwenzahnpflanze.
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Lighty



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BeitragVerfasst am: 12.03.2007, 17:52    Titel: Antworten mit Zitat
Lavendel

Pflanze: Lavandula angustifolia Mill. syn. L. officinalis Chaix.
Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)


Anwendung:

Echte Lavendelblüten enthalten ein ätherisches Öl mit einem hohen Anteil an Linalool und Linalylacetat, ferner eines geringen Anteil an 1,8-Cineol und Campher. Spiköl, das ätherische Öl aus dem Großen Speik enthält dagegen sehr wenig Linalylacetat, zeichnet sich aber durch einen hohen Gehalt an Cineol und Campher aus. Das Lavandinöl aus der Hybride Lavandin besitzt neben einen hohen Linalool- und Linalylacetatgehalt ebenfalls größere Mengen an Campher und Cineol. Ferner enthalten die Blüten Lamiaceengerbstoffe und Phenolcarbonsäuren.
Innerlich eingenommen werden Zubereitungen aus Echten Lavendelblüten oder Lavendelöl bei nervös bedingten Unruhezuständen und Einschlafstörungen empfohlen. Vor allem Linalool und Linalylacetat wird eine beruhigende Wirkung zugesprochen, Linalool besitzt zusätzlich eine hemmende Wirkung auf das Wachstum einiger Bakterien und Pilze. Die Droge wird auch zur Behandlung funktioneller Oberbauchbeschwerden und nervösem Reizmagen, beim Roemheld-Syndrom, ein durch Blähungen im Oberbauch gekennzeichneter Symptomenkomplex, der sich auch in Herz-Kreislaufbeschwerden äußern kann, eingesetzt. Eine Kombination mit anderen sedativ und blähungstreibend wirkenden Pflanzen kann sinnvoll sein.
Spiköl wird wegen des hohen Cineolgehaltes zur Behandlung von Atemwegserkrankungen wie z.B. Bronchitiden verwendet.
Eine große Rolle spielt das Echte Lavendelöl in der Aromatherapie, Spiköl und Lavandinöl werden dagegen vor allem in der Kosmetik- und Parfümindustrie eingesetzt. Kräuterkissen mit Lavendelblüten sollen bei Einschlafstörungen helfen.
Äußerlich als Bad angewandt eigenen sich Lavendel-blüten zur Therapie nervös bedingter Kreislaufbeschwerden. Einreibemittel mit Lavendelblüten sollen bei rheumatischen Beschwerden schmerzstillend wirken. Die Wirksamkeit bei diesen Anwendungsgebieten ist jedoch nicht eindeutig belegt.
Lavendelblüten oder -blätter werden vor allem in der mediterranen Küche als Gewürz von süßen und salzigen Speisen eingesetzt und sind z.B. Bestandteil der Kräuter der Provence. Lavendelkissen zwischen die Wäsche gelegt sollen vor Mottenfraß schützen.
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Kirstin



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BeitragVerfasst am: 23.03.2007, 09:02    Titel: Antworten mit Zitat
Liebstöckel lat. Levisticum officinale Koch
kommt aus der Familie der Doldengewächse. (Apiaceae = Umbelliferae)

Ursprünglich stammt die Pflanze aus dem Orient, Asien und Westeuropa. Heutzutage ist sie auch in ganz Europa und Nordamerika zu Hause.Liebstöckel gilt als Droge, deren Hauptexportländer Holland, Polen und Thüringen sind.

Diese Pflanze wird auch:

Badekraut, Bärmutter, Bergliebstöckel, Gebärmutterkraut, Gebärmutterwurzel, Gichtstock, Gichtwurz, Labstock,Labstockwurzel,Leberstockwurzel, Lieberöhre, Liebstengel, Maggikraut, Nervenkraut, Sauerkrautwurz, Suppenlob und Wasserkräutel genannt.

Da vor allem die Wurzel sehr reich an ätherischem Öl ist, welchem nachgesagt wird, dass es eine krampflösende, beruhigende und wassertreibende Wirkung hat, wird die Liebstöckelwurzel gerne zur Durchspülungstherapie bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege und zur Vorbeugung von Nierengrieß angewandt.

Geschmack: schwach bitter

Verwendung:

Volkstümlich:
Als Gewürz zur Behandlung bei Verdauungsbeschwerden wie Aufstoßen, Blähungen und Völlegefühl.
Oder einfach als Suppengewürz.

Industriell:
Zur Herstellung und Aromatisierung von Likören, Magenbittern , Teemischungen, Fertigarzneimitteln
(Gruppe der Urologika) und Gewürzextrakten.

Rezept für Tee:
¾ bis 1 Teelöffel zerkleinerte, getrocknete Liebstöckelwurzel
mit ca. 200 ml siedendem Wasser übergießen
und nach 10 Minuten abseihen
Am besten mehrmals täglich frisch aufbrühen und zwischen den Mahlzeiten trinken.
Achtung: empfehlenswerte Tagesdosis 4 bis 8 g Droge nicht überschreiten.
Genauso sollte Liebstöckel nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit, sowie bei Ödemen eingenommen werden. ( Dies gilt nicht, wenn es als Gewürz z.B. in der Suppe angewandt wird.)
Bei längeren Erkrankungen sollte in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden.
_________________
beimroihessewoidolosdeisorjesorjesoi
- Beim Rheinhesssenwein da lass deine Sorgen Sorgen sein -
(Rheinhessische Mundart)
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madeleine2201
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BeitragVerfasst am: 26.06.2007, 16:27    Titel: Löffelkraut Antworten mit Zitat
Löffelkraut
Löffelkraut (auch Bitterkresse und Froschlöffel genannt) finden Sie an feuchten, schattigen Orten an der Meeresküste oder kultiviert im Garten. Sie können die Blätter und die Blueten verwenden.

Löffelkraut enthält Vitamin C. :Die frischen Löffelkrautblätter nehmen sie fein gehackt als Würze für: :Tomaten- und grünen Salat, Kartoffel- und Roten-Rüben-Salat, Karotten, Suppe und Bratkartoffeln und geschnitten für Salat.

Löffelkraut verliert nach dem Trocknen sein Aroma. Sie sollten es daher nur frisch verwenden.
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madeleine2201
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BeitragVerfasst am: 26.06.2007, 16:27    Titel: Lorbeer Antworten mit Zitat
Lorbeer
Lorbeerblätter: Bay Leaves: Bay Laurel Leaves: Bay Leaves Cracked:

Aus Kleinasien kommt der Lorbeerbaum, der bis zu 7m hoch werden kann. Bei uns gedeiht er nur in Gewächshäusern. Stellen Sie sich vor, er kann mehrere hundert Jahre alt werden. Der Lorbeerkranz war schon im Altertum das Sinnbild des Ruhmes und des Sieges.

Die Blätter duften und schmecken sehr aromatisch. Achten Sie darauf, dass Sie duftende, stielfreie und saubere grüne Lorbeerblätter bekommen. Mit Lorbeer würzen Sie:
Gemüse: Karotten, Auberginen, Eintopf, Sauerkraut
Kartoffel-, Fisch-, Gemüse-, Tomaten-Suppen
Fisch-Salate
Fleisch: Rind, Gulasch, Ragout, Fleischsülze.
Fisch: Hering, mainiert, Krabben, Krebse.
Verschiedenes: Fleischbrühe, Fisch- und Fleischmarinaden, Wildbeize, Bratensauce.

Verwenden Sie Lorbeer sparsam. Ein halbes, höchstens ein ganzes Lorbeerblatt genügt pro Gericht.

Vorkommen: Mittelmeerländer.

Ausprägung: Getrocknete Blätter, ganz und gebrochen.

Verwendung: Fisch, Gemüse- und Tomatensuppe, Rind- und Schweinefleischgerichte, gekochter Fisch, Kartoffelgerichte, Rot- und Weißkohl, Sauerkraut, Rote Bete, eingelegter Fisch und Gurken.
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madeleine2201
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BeitragVerfasst am: 26.06.2007, 16:28    Titel: Löwenzahn Antworten mit Zitat
Löwenzahn
Auch Kettenblume oder Maienzahn, Löwenzahn- Pfaffenkraut- Maienzahn- Milchgrasblume

Erinnern Sie sich an die gelbbluehenden, süsslich duftenden Frühlingswiesen? Welche Freude kann man einem Kaninchen machen, wenn man ihm die zarten inneren Blätter des jungen Löwenzahn gibt. :Die jungen zarten Löwenzahnblätter sind nicht nur für Kaninchen da:

Sie können die als Salat zubereiten oder fein gehackt als Würze nehmen für:
Salate, Frühlingssuppe, Kräutersauce, und auch für gegrilltes Fleisch.

Löwenzahn kann von Diabetikern gegessen werden.
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